Unternehmungen & Wandern rund um Sankt Andreasberg
Ob Wandern, Ausflüge, Aktivitäten oder Wintererlebnisse – rund um Sankt Andreasberg gibt es zu jeder Jahreszeit viel zu entdecken.
Hier findest du unsere Tipps und Touren für deinen Aufenthalt im Harz.
Wähle einfach den Bereich, der dich interessiert, und springe direkt zu den passenden Ideen.
Wandern & Natur
Wege, Wälder & Bergwiesen
Ausflüge & Erlebnisse
Entdecken, erleben & entspannen
Winter im Harz
Schnee, Loipen & Rodelspaß
Wandern & Natur
Rund um Sankt Andreasberg führen abwechslungsreiche Wege durch Wälder und Bergwiesen, entlang historischer Wassergräben und hinauf zu weiten Ausblicken.
Hier findest du einige unserer Touren und Wanderziele im Oberharz; vom gemütlichen Spaziergang bis zur längeren Tagestour.
Die hier vorgestellten Wanderungen sind wir selbst gegangen und empfehlen sie aus eigener Erfahrung gerne weiter.
Der Magdeburger Weg
Wurmberg-Rundtour
Naturmythenpfad Braunlage
WANDERN & NATUR
Wandern & Stempeln
Mit jedem Stempel ein neues Stück Harz entdecken
Die Harzer-Wandernadel
Mit der Harzer Wandernadel lässt sich der Harz auf eine ganz besondere Art entdecken.
Insgesamt verteilen sich 222 Stempelstellen über die Region. Sie führen zu Aussichtspunkten, historischen Orten, Naturzielen und manchmal auch an Plätze, an denen man sonst vielleicht einfach vorbeigewandert wäre.
Gesammelt wird im Wanderpass. Wie lange du dafür brauchst und wie viele Stempel du sammeln möchtest, entscheidest du selbst. Eine zeitliche Vorgabe gibt es nicht. Das erste Abzeichen wartet bereits nach acht unterschiedlichen Stempeln. Wer irgendwann alle 222 geschafft hat, darf sich Wanderkaiser bzw. Wanderkaiserin nennen.
Für uns selbst war die Harzer Wandernadel viel mehr als nur eine nette Ergänzung beim Wandern. Durch die Stempelstellen haben wir immer neue Ecken des Harzes kennengelernt und viele Ziele entdeckt, auf die wir sonst vermutlich nie gekommen wären. Einen großen Teil unserer Begeisterung für den Harz verdanken wir tatsächlich dieser kleinen Sammelleidenschaft.
Auch bei Kindern kann die Stempeljagd eine erstaunliche Motivation entwickeln. Wir haben selbst oft erlebt, mit wie viel Freude und Ehrgeiz Kinder ihren Wanderpass füllen. Schon elf Stempel reichen aus, um Wanderprinz oder Wanderprinzessin zu werden.
Wer noch weiter sammeln möchte, findet zusätzlich verschiedene Themen- und Begleithefte, zum Beispiel für den Harzer Hexen-Stieg. Und auch Hunde können mit dem Vier-Pfoten-Wanderpass ihre eigenen Abzeichen erwandern.
Wenn du die Harzer Wandernadel noch nicht kennst, probier es einfach einmal aus. Vielleicht entdeckst du dabei ganz neue Seiten des Harzes.
Einen Wanderpass bekommst du unter anderem in der Tourist-Information Sankt Andreasberg.
WANDERN & NATUR
Oderteich & Rehberger Grabenweg
Vom beliebten Oderteich entlang des historischen Rehberger Grabens zurück nach Sankt Andreasberg
Die Tour im Detail
Mit dem Bus geht es zunächst von Sankt Andreasberg zum Oderteich. Dort führt die Tour einmal rund um den historischen Stausee.
Der abwechslungsreiche Rundweg verläuft über Waldwege, Wurzelpfade und Bohlenstege. An der Sonnenkappe kannst du dir mit der Stempelstelle 217 auch gleich den ersten Stempel der Harzer Wandernadel holen.
Zurück am Ausgangspunkt überquerst du die Straße und folgst dem Rehberger Grabenweg zurück in Richtung Sankt Andreasberg. Der historische Wassergraben begleitet dich nun über weite Strecken. Informationstafeln am Weg erzählen von der Oberharzer Wasserwirtschaft und davon, wie das Wasser des Oderteichs früher für den Bergbau in Sankt Andreasberg genutzt wurde.
Nach dem meist gut besuchten Oderteich wird es auf diesem Abschnitt in der Regel deutlich ruhiger. Immer wieder öffnen sich weite Ausblicke über das Odertal bis zu den Hahnenkleeklippen. Gleichzeitig lässt sich hier gut beobachten, wie sich der Wald im Nationalpark verändert und zwischen abgestorbenen Fichten längst wieder neuer Wald heranwächst.
Unterwegs laden Bänke und Schutzhütten zu einer Pause ein. Am Rehberger Grabenhaus kannst du einkehren oder mit deiner eigenen Rucksackverpflegung Rast machen. Hier wartet außerdem mit der Nummer 155 ein weiterer Stempel der Harzer Wandernadel.
Vom Rehberger Grabenhaus geht es weiter zurück nach Sankt Andreasberg. Kurz vor dem Ort wartet noch eine etwas kräftigere Steigung, bevor die Tour über die Bergwiesen mit schönen Ausblicken auf Sankt Andreasberg zurückführt. Von dort ist es nicht mehr weit bis zum CosyLife.
Gut zu wissen:
- Busverbindung: Du fährst von Sankt Andreasberg zum Oderteich (Linie 820) und wanderst anschließend komplett zurück zur Ferienwohnung. So sparst du ein paar Kilometer und kannst ohne Zeitdruck in deinem Tempo zurück laufen. Mit der Gästekarte ist die Busfahrt kostenlos.
- Unsere Empfehlung: Wenn du die Wahl hast, geh diese Tour lieber unter der Woche. Der Oderteich ist ein sehr beliebtes Ausflugsziel und kann besonders an schönen Wochenenden entsprechend voll werden. Seine besondere Stimmung entfaltet er für uns am schönsten, wenn es etwas ruhiger ist.
- Badestelle: Im Oderteich darf an den ausgewiesenen Badestellen am Ost- und Westufer gebadet werden. Auch Hunde dürfen dort ins Wasser. Im Nationalpark gilt für sie allerdings Leinenpflicht.
- Optische Täuschung? Stellenweise hat man das Gefühl, bergauf zu laufen, während das Wasser im Graben ebenfalls bergauf fließt. Natürlich tut es das nicht. Der historische Graben wurde mit einem sehr geringen Gefälle angelegt und folgt dem Gelände so geschickt, dass sich die tatsächliche Neigung mit bloßem Auge erstaunlich schwer einschätzen lässt.
- Unterwegs lohnt sich: Eine Einkehr im Rehberger Grabenhaus. Im Winter finden dort Wildtierfütterungen statt.
- Nur Oderteich: Wenn du nur eine kurze Runde laufen möchtest, kannst du direkt am Oderteich parken und den etwa 4,5 km langen Rundweg machen. Die Stempelstelle 217 an der Sonnenkappe liegt direkt an der Strecke.
WANDERN & NATUR
Höhenwanderweg Sankt Andreasberg
Aussichtsreicher Rundweg mit Wäldern, Bergwiesen und schönen Blicken rund um die Bergstadt
Die Tour im Detail
Der Sankt Andreasberger Höhenwanderweg führt einmal rund um die Bergstadt und ist für uns eine der abwechslungsreichsten Touren direkt vor der Haustür.
Auf rund 17,5 Kilometern wechseln sich offene Bergwiesen, schöne Ausblicke und Spuren der Bergbaugeschichte mit ganz unterschiedlichen Stationen entlang des Weges ab.
Die Runde führt durch das Naturschutzgebiet Bergwiesen, vorbei an der Schaugrube Roter Bär und weiter zum Matthias-Schmidt-Berg. Kurz davor kreuzen stellenweise die Abfahrten des Bikeparks den Wanderweg. Wenn dort gerade Betrieb ist, lohnt es sich durchaus, einen Moment stehen zu bleiben und den Fahrern zuzuschauen. Auch der Galgenberg gehört für uns zu den besonders schönen Abschnitten der Runde.
Da CosyLife bereits ziemlich weit oben liegt, beginnt die Tour angenehm und zunächst ohne größeren Anstieg. Trotzdem sollte man die rund 460 Höhenmeter nicht unterschätzen. Der Höhenweg geht immer wieder bergauf und bergab und verlangt vor allem Kondition. Die Wege selbst sind überwiegend unkompliziert zu laufen, besonderes Können ist nicht erforderlich.
Was uns an dieser Tour besonders gefällt, ist ihre Flexibilität. Du musst dich nicht schon am Start auf die kompletten 17,5 Kilometer festlegen. An mehreren Stellen lässt sich die Runde verkürzen oder auch auf mehrere Etappen verteilen. So kann man unterwegs ganz spontan entscheiden, wie weit es an diesem Tag noch gehen soll.
Route mit Komoot ansehen
Lade die interaktive Karte mit detaillierten Tourdaten und dem Höhenprofil dieser Route.
Erst mit dem Laden wird eine Verbindung zu Komoot hergestellt.
Dabei können Daten an Komoot übertragen werden.
Gut zu wissen:
- Wenig Schatten: Große Teile der Strecke verlaufen offen. Im Sommer sind die Bergwiesen besonders schön, bei Sonne kann es aber schnell warm werden. Auch Wind und Regen sind auf den freien Abschnitten deutlich spürbar.
- Flexibel abkürzbar: Möglichkeiten zum früheren Rückweg gibt es unter anderem im Bereich Roter Bär, Matthias-Schmidt-Berg, Glockenberg und an der Alfred-Kahlert-Brücke.
- Kondition wichtiger als Technik: Die Herausforderung liegt vor allem in der Länge, den rund 460 Höhenmetern und dem häufigen Auf und Ab. Die Wege selbst sind überwiegend gut begehbar.
- Unterwegs lohnt sich ein kurzer Stopp: Am Bikepark kann man den Fahrern beim Queren der Abfahrten zuschauen. Am Matthias-Schmidt-Berg lässt sich die Wanderung außerdem gut mit einer Pause oder als Abkürzung mit einer Fahrt auf der Sommerrodelbahn verbinden.
WANDERN & NATUR
Rehberger Grabenhaus
Eine kleine Runde mit Bergwiesen, historischem Wassergraben und einem schönen Ziel für eine Einkehr
Die Tour im Detail
Von der Ferienwohnung führt die Runde zunächst über die Bergwiesen oberhalb von Sankt Andreasberg. Gerade auf diesem ersten Abschnitt öffnen sich schöne Ausblicke auf den Ort.
Anschließend geht es über den Weg "Am Gesehr" weiter in Richtung Rehberger Grabenweg. Dort folgst du dem historischen Wassergraben bis zu der Wegkreuzung, an der der Weg rechts zum Rehberger Grabenhaus führt.
Das Rehberger Grabenhaus ist nicht direkt mit dem Auto erreichbar und deshalb schon für sich ein schönes Ziel für eine kleine Wanderung. Wer möchte, kann hier einkehren. Wir waren selbst schon dort und können das Grabenhaus sehr empfehlen. Neben Wildgerichten gibt es auch kleinere Gerichte, die sich gut für eine Pause während der Wanderung eignen.
Direkt am Haus befindet sich außerdem die Stempelstelle 155 der Harzer Wandernadel.
Für den Rückweg geht es nicht auf derselben Strecke zurück. Stattdessen führt die Runde in einem Bogen über den Parkplatz Dreibrodesteine und anschließend zurück in Richtung Sankt Andreasberg.
Gut zu wissen:
- Barrierearme Variante: Vom Parkplatz "Dreibrodesteine" (3) sind es nur rund 900 Meter bis zum Rehberger Grabenhaus. Der gut ausgebaute Weg hat nur wenig Steigung und ist auch für Kinderwagen und Rollstuhl geeignet.
- Längere Variante für Stempeljäger: Die Runde lässt sich sehr gut mit der Stempelstelle Dreibrodesteine verbinden. Folge dazu am Parkplatz Dreibrode den Wegweisern zu den Dreibrodesteinen.
- Wildtierfütterungen: Im Winter finden am Rehberger Grabenhaus Wildtierfütterungen statt. Dafür ist eine vorherige Anmeldung erforderlich.
WANDERN & NATUR
Achtermannshöhe, Hahnenkleeklippen & Rinderstall
Eine abwechslungsreiche Tagestour mit großartigem Panorama, markanten Felsklippen und einigen anspruchsvollen Wegabschnitten
Die Tour im Detail
Mit dem Bus geht es zunächst von Sankt Andreasberg nach Oderbrück (Linie 820). Von dort führt der Weg über rund zwei Kilometer zur Achtermannshöhe. Der Anstieg ist mäßig, stellenweise aber steinig und wurzelig. Unterhalb des Gipfels befindet sich die Stempelstelle der Harzer Wandernadel in einer Schutzhütte.
Von dort solltest du unbedingt noch die kurze felsige Treppe bis auf die eigentliche Achtermannshöhe hinaufsteigen. Für uns gehört sie zu den schönsten Aussichtspunkten im Harz. Oben erwartet dich ein großartiges Rundumpanorama mit Blick auf Brocken, Wurmberg und die umliegende Harzlandschaft.
Weiter geht es durch das Achtermannstor über einen felsigen und wurzeligen Abschnitt, bevor der breite Milliardenweg wieder deutlich gemütlicher wird. Über ihn erreichst du Königskrug mit der gleichnamigen Gaststätte. Nach dem Überqueren der Bundesstraße führt die Tour auf breiten Waldwegen weiter zu den Hahnenkleeklippen.
Die Stempelstelle 075 befindet sich in der Hegemeister-Hartmann-Hütte. Von dort lohnt sich der kurze Abstecher zu den eigentlichen Klippen unbedingt.
Anschließend geht es über längere Zeit bergab zum Rinderstall. Dort kannst du einkehren, einen weiteren Stempel sammeln oder an der Stempelstelle mit eigener Verpflegung Rast machen. Wir selbst würden den Rinderstall besonders für eine Pause mit Kaffee und Kuchen empfehlen.
Auf dem Rückweg wartet mit dem Wendeltreppentalstieg der anspruchsvollste Abschnitt der Tour. Der schmale, wurzelige Weg steigt stellenweise kräftig an und verlangt Trittsicherheit. Danach wird es auf dem Mariechenweg wieder entspannter. Über breite Wege und die Bergwiesen führt die Tour zurück zur Clausthaler Straße und damit zu der Bushaltestelle, an der sie begonnen hat.
Gut zu wissen:
- Busverbindung: Du fährst von der Haltestelle Clausthaler Straße mit der Linie 820 bis Oderbrück und wanderst anschließend vollständig zurück zur Ferienwohnung. So wird aus der langen Strecke eine schöne Streckenwanderung ohne zusätzlichen Rücktransport.
- Knie im Blick: Der längere Abschnitt hinunter zum Rinderstall führt über weite Strecken bergab. Wer Probleme mit den Knien hat, sollte das bei der Tourenplanung berücksichtigen.
- Rinderstall: Die Waldgaststätte Rinderstall hat nur wochentags geöffnet.
WANDERN & NATUR
Auf den Brocken ab Oderbrück
Eine der kürzeren Brockenvarianten durch Moor, Grenzlandschaft und entlang der Brockenbahn bis zum Gipfel
Die Tour im Detail
Vom Parkplatz Oderbrück geht es zunächst über den Kaiserweg und ein Stück entlang der Oder. Nach rund 1,2 Kilometern wird der Weg deutlich naturbelassener. Große Steine und Wurzeln wechseln sich mit Bohlenwegen durch das Moor und den Quellbereich der Bode ab.
Nach etwa zwei Kilometern erreichst du die Schierker Straße und kurz darauf den Dreieckigen Pfahl mit Schutzhütte, Picknickbänken und der Stempelstelle 168 der Harzer Wandernadel. Der historische Grenzstein markierte im Laufe seiner Geschichte verschiedene Grenzen. Heute verläuft hier die Landesgrenze zwischen Niedersachsen und Sachsen-Anhalt.
Kurz darauf folgt der Harzer Grenzweg mit seinen charakteristischen Spurbahnen.
Am sogenannten Goethebahnhof trifft die Route auf den Neuen Goetheweg. Hier verläuft der Weg parallel zu den Gleisen der Brockenbahn und gleichzeitig auf einem Abschnitt des Harzer Hexen-Stiegs weiter bergauf. Mit etwas Glück lässt sich unterwegs eine vorbeifahrende Brockenbahn beobachten.
Nach der 1.000-Meter-Höhenmarke erreichst du die Nationalpark-Themeninsel „Waldwandel“. Auch hier findest du nochmal einen Rastplatz. Anschließend verlässt du die Bahnstrecke und wechselst auf die asphaltierte Brockenstraße.
Auf den letzten knapp 1,5 Kilometern zieht die Steigung noch einmal deutlich an. Mit rund 9 Prozent und stellenweise etwas mehr fordert dieser letzte Abschnitt nach dem langen, stetigen Anstieg noch einmal Kondition.
Oben angekommen hast du den höchsten Berg des Harzes erreicht. Auf dem Brockenplateau findest du unter anderem das Brockenhaus mit der Stempelstelle 009 der Harzer Wandernadel, den Brockenbahnhof und natürlich den Gipfelbereich.
Der Rückweg führt auf derselben Strecke zurück nach Oderbrück.
Gut zu wissen:
- Wetter: Prüfe vor dem Start unbedingt die Wettervorhersage und am besten auch die Webcam auf dem Brocken. Das Wetter kann sich dort sehr schnell ändern. Der Gipfel liegt an mehr als 300 Tagen im Jahr zeitweise im Nebel und ist häufig deutlich kälter und windiger als die tieferen Lagen.
- Verpflegung: Zwischen Oderbrück und Brocken gibt es keine Einkehrmöglichkeit. Wasser und ausreichend Proviant solltest du deshalb dabeihaben. Direkt am Start liegt die Kaffeeklappe Oderbrück. Was auf dem Brocken geöffnet ist, prüfst du am besten vor der Tour.
- Andrang: Besonders an schönen Wochenenden kann es auf dem Brocken sehr voll werden. Wenn du zeitlich flexibel bist, würden wir die Tour eher unter der Woche empfehlen.
- Winter:
Die Wege können vereist sein. Bei Schnee und Eis wird aus der ohnehin langen Tour schnell eine wesentlich anspruchsvollere Wanderung.
WANDERN & NATUR
Auf den Brocken ab Schierke
Abwechslungsreicher Brockenaufstieg über den felsigen Eckerlochstieg; Rückweg bequem mit der Brockenbahn
Die Tour im Detail
Die Wanderung startet am Bahnhof Schierke und folgt zunächst dem Ottoweg. Nach etwa 700 Metern zweigt die Route auf einen schmaleren Pfad in Richtung Mäuseklippen ab. Über einige Stufen und ein kurzes Stück durch Schierke erreichst du die Mäuseklippen.
Von dort geht es weiter auf den Exzellenzenweg und damit auf einen Abschnitt des Teufelsstiegs. Der Weg wechselt immer wieder zwischen schmalen, steinigen Pfaden und breiteren Abschnitten.
Über die Sandbrinkstraße und den Toten Weg führt die Tour schließlich über eine Holzbrücke an der Kalten Bode weiter in Richtung Eckerloch.
Bis hierher sind die Höhenunterschiede noch überschaubar. Danach ändert sich der Charakter der Wanderung deutlich. Auf dem Eckerlochstieg beginnt der eigentliche, anspruchsvollere Brockenaufstieg. Große Felsblöcke, Wurzeln und teilweise kräftige Steigungen verlangen Kondition und Trittsicherheit. Gerade dieser Abschnitt macht die Tour für Wanderer, die naturbelassene Wege mögen, besonders reizvoll.
Unterwegs erreichst du die Schutzhütte Eckerloch mit der Stempelstelle 011 der Harzer Wandernadel. Eine Pause kommt hier gerade recht, denn auch danach geht es weiter stetig bergauf.
Nachdem du den Eckerlochstieg bezwungen hast, erreichst du die Brockenstraße und die letzten Meter hinauf zum Gipfel. Oben lohnt es sich, erstmal eine Runde um das Brockenplateau zu gehen.
Für den Rückweg gibt es eine besonders angenehme Variante: Statt wieder hinunterzulaufen, kannst du am Brockenbahnhof in die Brockenbahn steigen und zurück nach Schierke fahren.
Gut zu wissen:
- Wetter: Prüfe vor dem Start unbedingt die Wettervorhersage und am besten auch die Webcam auf dem Brocken.
- Parken: Direkt am Bahnhof Schierke gibt es einen kleinen kostenpflichtigen Parkplatz. Die Plätze sind begrenzt, deshalb möglichst sehr früh starten.
- Alternative Parkmöglichkeit: Parkplatz „Am Thälchen“, Hagenstraße, 38879 Wernigerode OT Schierke. Von dort kannst du direkt in die Wanderroute einsteigen.
- Eckerlochstieg: Der felsige und teilweise steile Weg verlangt festes Schuhwerk und Trittsicherheit.
- Verpflegung: Es gibt unterwegs keine Einkehrmöglichkeit. Nehme genug Rucksackverpflegung mit. Auf dem Brocken wird aktuell viel umgebaut. Prüfe am besten vor der Tour wie die Verpflegungssituation oben ist.
- Andrang: Besonders an schönen Wochenenden kann es auf dem Brocken sehr voll werden. Wenn du zeitlich flexibel bist, würden wir die Tour eher unter der Woche empfehlen.
- Winter:
Bei Schnee und Eis würden wir vom Eckerlochstieg grundsätzlich abraten. Die großen Felsblöcke und steilen Abschnitte können dann sehr glatt und unangenehm werden.
Ausflüge & Erlebnisse
Entdecken, erleben & entspannen
Grube Samson in Sankt Andreasberg
Historisches Silberbergwerk in Sankt Andreasberg und eines der wichtigsten Zeugnisse der Bergbaugeschichte.
Nationalparkhaus Sankt Andreasberg
Kostenfreie Mitmach-Ausstellung rund um den Nationalpark mit eigenem FledermausReich.
Sommerrodelbahn
Mit dem Sessellift bequem hinauf und im eigenen Tempo wieder hinunter. Auch kleine Kinder können gemeinsam mit Erwachsenen rodeln.
Berg-Erlebniswelt Wurmberg
Kabinenbahn und Bergerlebniswelt auf dem Wurmberg. Wer es etwas abenteuerlicher mag, kann mit dem Monsterroller wieder ins Tal fahren.
Kristalltherme Heißer Brocken
Thermalsole und Saunalandschaft mit dem 36 °C warmen Hexenzuber, in dem du bei 12 % Sole fast schwerelos treibst.
Hochseilgarten Sankt Andreasberg
Kletterparcours in verschiedenen Schwierigkeitsgraden für kleine und große Abenteurer.
Harzturm Torfhaus
Aussichtsplattformen, gläserner Skywalk und Erlebnisrutsche. Und wer noch mehr Nervenkitzel sucht, kann sich auf die High Swing wagen.
Winter im Harz
Schnee, Loipen & Rodelspaß
Matthias-Schmidt-Berg
Pisten für verschiedene Schwierigkeitsgrade, Liftanlagen und bei passender Schneelage Beschneiung und Flutlichtskifahren.
Rodelwiese im Teichtal
Rodelspaß für Groß und Klein im Teichtal, bei passenden Bedingungen auch mit Beschneiung und Flutlicht am Abend.

Loipen
Gespurte Loipen rund um Sankt Andreasberg, von kurzen Rundkursen bis zur längeren Rehbergloipe am Sonnenberg.

Skizentrum Sonnenberg
Mehrere Abfahrten für unterschiedliche Könnerstufen, erschlossen durch zwei Schlepplifte und einen Ponylift.
Wurmberg Braunlage
Wintersport am Wurmberg mit Ski- und Snowboardpisten, Seilbahn und Liften sowie einer langen Rodelstrecke ab der Mittelstation.
Torfhaus
Wintersport auf Torfhaus mit Skilift, Loipen und Rodellift, der dich samt Schlitten wieder nach oben bringt.























